3. Orientierungsfahrt 2005

Am 27.08. fand die dritte Orientierungsfahrt der Motorradfreunde St.Hubert statt. Nach den eher verregneten Sommerferien hatten die Organisatoren arge Befürchtungen, was das Wetter betraf. Steht und fällt dieses Event doch von der Abhängigkeit eines, zumindest trockenen Tages. Aber Petrus hatte wieder einmal ein Einsehen und bescherte uns das beste Mopedwetter, dass man sich vorstellen kann. Uns fiel ein Stein vom Herzen.

Da in diesem Jahr nicht, wie gewohnt, Menne´s Hof zur Verfügung stand, mussten wir Wohl oder Übel auf eine andere Location zurückgreifen. Mit dem Voescher Bürgerhaus hatten wir jedoch sehr schnell den passenden Ort gefunden. Der Platz, der uns dort zur Verfügung stand, war mehr als ausreichend und die Räumlichkeiten für die spätere Feier darf man getrost als erstklassig bezeichnen.

Gestartet sind wir in fünf Gruppen mit jeweils sechs bis sieben Fahrer. Doch bevor es auf die Reise ging mussten natürlich wieder einige Disziplinen der etwas anderen Art absolviert werden. Der obligatorische Fragebogen rund um das Motorradgeschehen ließ zunächst die Köpfe mächtig rauchen und es ist keinem der Teilnehmer gelungen alle Fragen zu beantworten .Das “Helmraten” stellte die Biker vor die nächste Hürde. Mit verbundenen Augen sollte der eigene Helm aus einer Auswahl herausgefunden werden. Jet-Helm-Träger hatten zugegebener Maßen einen klaren Vorteil, aber auch die Anderen haben diese Aufgabe mit Bravour lösen können, bis auf zwei, wenn ich nicht irre - die Namen werden diskret verschwiegen :-)))

Der Go-Kart-Parcours konnte unsere hartgesottenen Biker auf den ersten Blick nicht wirklich beeindrucken. Eine kleine Kurve, von Autoreifen gesäumt, dann rückwärts aus der “Box” und mit Fullspeed zurück zum Start - das sah so aus, als könnte man hier Punkte gutmachen.
Was man auf den ersten Blick nicht direkt erkannte, war die seitenverkehrte Lenkung unseres Spezialfahrzeugs und es sollte sich schnell herausstellen, dass es mit einfachem Umdenken nicht getan war. Die automatisierten Abläufe, die man vom Autofahren seit Jahrzehnten verinnerlicht hat, lassen sich eben nicht so einfach überlisten. Es hat wahnsinnigen Spaß gemacht zuzusehen, wie sich hier manch einer abmühte, um überhaupt das so nah geglaubte Ziel zu erreichen. Nur eine Filmkamera hätte die unglaublichen Fahrkünste für die Nachwelt festhalten können - leider, wirklich schade, dass wir so´n Ding nicht hatten.

Auch während der eigentlichen O-fahrt gab es natürlich wieder Allerlei Aufgaben zu lösen. Was Parkplatzbesucherinnen so alles für fromme Wünsche haben, oder was eine spezielle, französische Adelige kostet und die Suche nach der “Boa” löste bei einigen einiges an Kopfzerbrechen aus.
Die erste Gruppe verlies gegen 10 Uhr pünktlich der Platz, während die fünfte Gruppe, ebenfalls pünktlich um 13 Uhr startete. Die 120 km lange Strecke wurde von allen Teilnehmern erfolgreich absolviert - die Gruppe 1 hat sogar noch 20 km draufgelegt ;-) - und um halb sieben waren schliesslich alle gesund und munter zurückgekehrt.

Nachdem man die Moped´s nach Hause gebracht und sich selbst frisch gemacht hatte, konnte auch die abendliche Bikerfete beginnen. Toni legte wunderbare Mucke auf, das Buffet hat super geschmeckt und das Tanzbein wurde ausgiebig geschwungen. Das ein oder andere Bierchen und hin und wieder ein kleiner Schierker sorgten für eine ausgelassene Stimmung bis in die frühen Morgenstunden.
Wie das immer so ist: die letzten beißen die Hunde. Gegen fünf Uhr morgens mussten die Übriggebliebenen leider noch mal kräftig in die Hände spucken, da der Festsaal besenrein verlassen werden musste. Um sechs Uhr waren alle Spuren einer super Party beseitigt und so konnten auch die letzten ins wohlverdiente Bett fallen.

Das die O-fahrt im nächsten Jahr in die 4. Auflage geht, versteht sich fast von selbst. Was die Organisatoren jedoch besonders freut, ist die Tatsache, dass sich die Gewinnergruppe bereit erklärt hat, die Geschicke hierfür in die Hand zu nehmen um alles zu organisieren. So können die Macher der letzten Jahre selbst mal mitfahren - Super Sache das ;-)

Achim

Gruppenübersicht und Platzierung

Gruppe 1

Gruppe 2

Gruppe 3

Gruppe 4

Gruppe 5

gestartet

9:45

10:40

11:20

11:50

13:00

zurück

15:45

15:15

15:30

16:15

18:25

Fahrzeit

6 h

4 h 35´

4 h 10´

5 h 25´

5 h 25´

Fahrer

Claudia Wiedelbach

Hartmut Jansen + Michalea

Frank Schubert

Michael Gehlen

Christiane Look

Andreas Bartholome

Toni Lintermanns

Gerd Czwikla

Wilfried Kaeten

Sabine Retzki

Yvonne Bartholome

Heiner Rys + Sylvie

Michael Spicker

Klaus Horstmann + Birgit

Ralf Bellmann

Ute May

Wolfgang Schmitz + Reni

Günter Schmiedel

Franz Müllers

Harald Kümmel

Gaby Hirsch

Dieter Nöckel

Sebastian Blei

Berthold Pehe

Werner Pfetzer

Ulla Halemba

Elmar List + Jana

Reiner Berns + Renate

Achim Balz

Jörg Deckers

Martina List

Günter Zemke + Biggi

Rosi Heinz

Punktzahl

105 Punkte

110 Punkte

135 Punkte

95 Punkte

100 Punkte

Platzierung

3. Platz

2. Platz

1. Platz

5. Platz

4. Platz

Einzelwertung und Platzierung

Kartfahren: Wer unter zwei Minuten gefahren ist, konnte hier Punkten. Entscheidend war die Geschwindigkeit. Für die ersten Plätze innerhalb der Gruppe gab es 25, 20, 15, 10 und 5 Punkte.
Fragebogen: 10 Fragen a´ 5 Punkte - also 50 Punkte maximal.
Helm erraten: 10 Punkte für den, der seinen Helm mit verbundenen Augen ertasten konnte.
Tour-Aufgaben: Hier konnten 145 Punkte erreicht werden, die sowohl für die Gruppenwertung als auch für die Einzelwertung zählten.

Insgesamt konnte man 230 Punkte erreichen.
Die Zahl in Klammern entspricht der erreichten Punktzahl.

Name

Kartfahren

Fragebogen

Helm erraten

Aufgaben

Punkte gesamt

Platzierung

Michael Spicker

1:25´255 (20)

6 (30)

ja (10)

135

195

1. Platz

Frank Schubert

1:15´936 (25)

4 (20)

ja (10)

135

190

2. Platz

Günter Zemke

1:52´195 (5)

7 (35)

ja (10)

135

185

3. Platz

Sebastian Blei

1:26´316 (15)

4 (20)

ja (10)

135

180

 

Günter Schmiedel

1:34´527 (10)

4 (20)

ja (10)

135

175

 

Toni Lintermanns

0:58´933 (25)

5 (25)

ja (10)

110

170

 

Ulla Halemba

1:33´696 (25)

5 (25)

ja (10)

105

165

 

Elmar List

1:24´627 (20)

5 (25)

ja (10)

110

165

 

Gerd Czwikla

2:11´543 (-)

4 (20)

ja (10)

135

165

 

Michael Gehlen

1:14´778 (25)

7 (35)

ja (10)

95

165

 

Reiner Berns

2:30´018 (-)

4 (20)

ja (10)

135

165

 

Wolfgang Schmitz

1:58´883 (10)

6 (30)

ja (10)

110

160

 

Franz Müllers

1:14´940 (25)

5 (25)

ja (10)

95

155

 

Klaus Horstmann

1:05´552 (25)

5 (25)

ja (10)

95

155

 

Claudia Wiedelbach

1:52´938 (15)

4 (20)

ja (10)

105

150

 

Andreas Bartholome

1:34´958 (20)

3 (15)

ja (10)

105

150

 

Hartmut Jansen

1:51´369 (15)

3 (15)

ja (10)

110

150

 

Heiner Rys

1:59´007 (5)

5 (25)

ja (10)

110

150

 

Werner Pfetzer

1:30´720 (20)

4 (20)

ja (10)

100

150

 

Martina List

3:29´238 (-)

6 (30)

ja (10)

110

150

 

Wilfried Kaeten

1:31´712 (15)

6 (30)

ja (10)

95

150

 

Christinae Look

3:06´078 (-)

7 (35)

ja (10)

100

145

 

Ralf Bellmann

1:51´309 (15)

4 (20)

ja (10)

100

145

 

Jörg Deckers

1:30´410 (25)

4 (20)

nein (-)

100

145

 

Berthold Pehe

1:24´756 (20)

3 (15)

ja (10)

95

140

 

Harald Kümmel

2:08´706 (-)

6 (30)

ja (10)

100

140

 

Ute May

2:52´190 (-)

4 (20)

ja (10)

105

135

 

Gaby Hirsch

2:31´763 (-)

4 (20)

ja (10)

105

135

 

Dieter Nöckel

2:22´716 (-)

3 (15)

ja (10)

110

135

 

Yvonne Bartholome

2:36´212 (-)

3 (15)

ja (10)

105

130

 

Sabine Retzki

2:41´446 (-)

4 (20)

ja (10)

100

130

 

Achim Balz

1:56´584 (10)

3 (15)

ja (10)

95

130

 

Rosi Heinz

4:28´166 (-)

5 (25)

nein (-)

100

125

 

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